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Die Solarpraxis AG protestiert gegen überzogene Förderkürzung

Mit einer symbolischen Demonstration beteiligten sich mehr als 50 Beschäftigte der Solarpraxis AG heute an der bundesweiten Protestaktion gegen den drohenden Kahlschlag bei der Solarförderung. „Die völlig überzogenen Kürzungspläne des Bundesumweltministeriums bedrohen auch massiv die wirtschaftliche Existenz unseres Unternehmens”, sagte Karl-Heinz Remmers, Vorstand der Solarpraxis AG.

Unter dem Motto „Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft” protestierten die Beschäftigten gegen die Pläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), die Einspeisevergütung für Solarstrom schon zum 1. April 2010 radikal abzusenken. „Bereits zum 1. Januar wurde die Solarvergütung um 9 bis 11 Prozent reduziert. Durch die bis zum 1.1. 2011 in zwei Schritten geplante zusätzliche Absenkung von bis zu  44 Prozentpunkten werden sowohl unsere Investitionen als auch unsere Arbeitsplätze gefährdet”, warnte Karl-Heinz Remmers.

Die Mitarbeiter der Solarpraxis AG appellierten an die Bundesregierung, sich für den Erhalt der Solarwirtschaft „Made in Germany“ einzusetzen. Unterstützt wurden sie dabei parteiübergreifend von zahlreichen Bundes- und Landespolitikern. Die die Pläne des Bundesumweltministers müssen dringend überarbeitet werden. Sowohl die Höhe der Solarkürzungen als auch der Zeitrahmen würden den Solarstandort Deutschland um Jahre zurückwerfen und unsere technologische Führungsposition aufs Spiel setzen”, erklärte der Vorstand der Solarpraxis AG weiter.

Bundesweit beteiligten sich an den symbolischen Werkschließungen mehr als ein Dutzend Solarunternehmen. Insgesamt 20.000 Beschäftigte aus den Bereichen Industrie, Mittelstand und Handwerk folgten damit heute dem Protestaufruf des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) unter dem Motto “Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft”.

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