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Deutliches Auftragsplus im Bauhauptgewerbe

Die Konjunkturlokomotive zieht wieder an: Diese positive Nachricht konnte jetzt das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer aktuelle Pressemeldung bekannt geben. Darin verzeichnen die Wiesbadener Statistiker im März ein Plus von stolzen 14,9 Prozent bei den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders nachhaltig ist dabei die große Nachfrage im Tiefbau (+ 15,6 Prozent) und im Hochbau (+14,3 Prozent), so Destatis weiter. Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.: „Der harte Winter hat die Branche stark belastet – Rückgang bei den Beschäftigten“ Doch nicht nur positive Zahlen konnte das Statistische Bundesamt mitteilen: Der Gesamtumsatz im Bauhauptgewerbe hingegen ist im März 2010 um 9,3 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich zurückgegangen. Ende März 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 680 000 Personen tätig; das waren etwa 14.000 Personen weniger als noch vor einem Jahr (- 2,0 Prozent), so Destatis weiter. Florian Haas, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. (München) vermutet hinter dem Beschäftigten-Rückgang vor allem den ausgesprochen langen und harten Winter, der besonders im Januar und Februar zahlreiche Baustellen zum Erliegen gebracht hat.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sind in den ersten drei Monaten des Jahres die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 10 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum Januar, Februar und März 2010 insgesamt 11,2 Milliarden Euro und lag damit um 17,1 Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals 2009. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 0,5 Prozent gesunken.

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