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Zum Entspannen ab aufs Dach

Die Deutschen zieht es nach draußen: Outdoor Living liegt im Trend und macht die Terrasse zum erweiterten Wohnraum. Besitzer eines Flachdachs können ihre Erholungszone unter freiem Himmel dabei sogar aufs Dach verlagern. Ob lesen, Kaffee trinken mit Freunden oder einfach nur entspannen – stimmt die Basis, wird der bislang ungenutzte Raum zur Wohlfühloase.

Starker Dämmstoff bringt die richtige Grundlage
Unabhängig davon, ob ein Flachdach genutzt wird oder nicht, muss es gut abgedichtet und gedämmt werden. Der Dämmstoff XPS ermöglicht dafür das Prinzip des Umkehrdachs. Die Dämmplatten werden dabei auf der Dachabdichtung und nicht klassisch darunter verlegt. Der Vorteil: Die Platten schützen und dämmen die empfindliche Abdichtung. Selbst bei Eis und Schnee im Winter oder Hitzeperioden im Sommer bleiben die Temperaturschwankungen gering. So genanntes Arbeiten – übermäßiges Ausdehnen und Zusammenziehen – wird vermieden und die Lebensdauer der Dichtung verlängert.

Dass die XPS-Platten durch Niederschläge nass werden, macht ihnen nichts aus: Der Dämmstoff ist dank seiner geschlossenen Zellstruktur unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und sehr verrottungsfest. Für den Bau einer Terrasse bringt das Material noch eine weitere positive Eigenschaft mit: Es ist sehr druckstabil. Rund 30 Tonnen Gewicht können die Dämmplatten pro Quadratmeter tragen. Mehr als genug für Terrassenplatten, Gartenmöbel und das Gewicht der Gartenfreunde.

Planen, genehmigen lassen, verlegen
Die Gestaltungsideen nehmen beim Projekt Dachterrasse leicht konkrete Formen an. Bevor es aber an die Umsetzung geht, heißt es, eine Baugenehmigung einholen. Ein Statiker muss zunächst prüfen, ob das Dach die zusätzliche Belastung tragen kann. Gibt das Bauordnungsamt grünes Licht, geht es los. Abdichtung und Dämmung sollten von einem Fachmann ausgeführt werden, um mögliche Verlegefehler und somit spätere Bauschäden von vornherein auszuschließen. Sind die XPS-Platten ausgelegt und mit einem Vlies als Rieselschutz abgedeckt, kommt es zum eigentlichen Terrassenaufbau. Hier hat der Hausbesitzer die freie Wahl: Steinplatten können in Splitt oder auf Stelzlagen verlegt werden. Für eine Holzterrasse ist eine entsprechende Unterkonstruktion notwendig. Auf jeden Fall ist der Weg frei, für den Ruhepol auf dem eigenen Dach.

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