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Winzerhalle aus Leichtbetonwandelementen

Im Gewerbegebiet in Bretzenheim an der Nahe entstand eine Weingutskellerei mit rund 1200 Quadratmetern Produktionsfläche sowie ein Gutshaus mit Vinothek. Dabei zeichnete sich die Bauunternehmung Johann Bott GmbH für den kompletten Neubau des Weingutes S.J. Montigny verantwortlich. Das Investitionsvolumen lag bei ca. 2,5 Millionen Euro. Planung und Bauleitung des Projekts ma-nagte die bott bau GmbH. Die Industriehalle, das Gutshaus und die Außenanlage wurden von der Bauunternehmung Johann Bott GmbH schlüsselfertig ausgeführt.

Thermodur Wandelemente die erste Wahl
Bei der Produktionshalle des Weingutes griffen die Bauexperten aus Guldental auf das Know-how der Neuwieder Leichtbetonexperten aus dem Hause Thermodur zurück. Denn, ergänzend zu den bautechnischen und bauphysikalischen Anforderungen mussten besondere Oberflächenqualitäten für die aufwändige Fassadengestaltung eingehalten werden.

Die Thermodur Wandelemente wurden so gefertigt, dass nach der Traggerüsterstellung die großformatigen Fassadenelemente mit angeformter Frostschürze direkt auf Einzelfundamente montiert werden konnten. Die nachfolgenden Arbeitsschritte wurden so, unter „Dach“, also witterungsunabhängig, ausgeführt. Die Bodenplatte beispielsweise konnte direkt gegen die vorbereitete Innenseite der Thermodurelemente gegossen werden. Damit hat die komplette Fassade, vom Fuß- bis zum Traufpunkt einen einheitlichen U-Wert von 0,35 W/m²K. Die anspruchsvolle Wärmedämmung wurde seitens des Auftraggebers gewünscht, um die Betriebskosten für die Produktionshalle gering zu halten. Die gute Wärmedämmung der in Bretzenheim eingesetzten Wandelemente resultiert aus dem hochwertigen Leichtbeton in Kombination mit werkseitig integriertem Super-Dämmkern. Auch der wasserabweisende Außenputz wurde werkseitig aufgebracht. So hatten die nachfolgenden Gewerke eine einheitliche Fläche als Basis für die speziell entwickelte Fassadenanmutung. Für die Fassadenoptik zeichnet sich das Büro Peter Zoernack, Farbkonzepte für Gebautes, aus Dassel verantwortlich.

Nach Angaben des Baumanagements war die Entscheidung für die Leichtbetonwandelemente aus Neuwied wieder die richtige gewesen, da sowohl die technischen, die zeitlichen als auch die optischen Anforderungen wie besprochen und bestellt eingehalten wurden, so Dipl.-Ing. Bernd Ludwig.

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