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Bauen mit Holz – ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Ein Material der Zukunft – wer da an Carbonfaser, Silikon oder Softshell denkt, hat bestimmt nicht unrecht. Aber auch Werkstoffe mit deutlich weniger „Hightech“ sind nicht minder potenzialträchtig – zum Beispiel der Rohstoff Holz. Wenn es um nachhaltiges, klimaschützendes und energieeffizientes Bauen geht, hat das nachwachsende Naturmaterial die Nase vorn. Hans Weber, Zimmermann und Gründer des Hausbauunternehmens WeberHaus erklärt, warum Häuser aus Holz besonders wohngesund und energiesparend sind und die Zukunft des Wohnens darstellen. „Holz ist ein Material, das schon allein durch seine bauphysikalischen Eigenschaften überzeugt. Es ist leicht und gleichzeitig statisch belastbar, es ist diffusionsfähig, gleicht Schwankungen der Luftfeuchtigkeit aus und hat eine hohe Oberflächentemperatur; außerdem lädt sich Holz nicht elektrostatisch auf“, zählt Hans Weber die wichtigsten Funktionen auf. Was ihn aber besonders fasziniert, ist der emotionale Mehrwert, den Holz im Bereich des Wohnens bietet: „Kaum ein anderes Material verströmt ein so hohes Maß an Behaglichkeit wie Holz, weil man es mit Natur, Sonne und Wärme verbindet.“

Holz ist die Grundlage für nachhaltiges Bauen
Als nachwachsender Rohstoff kann Holz im Laufe seiner gesamten Lebensdauer mit einer positiven Ökobilanz und Wirtschaftlichkeit punkten. Während seines Wachstums und auch als langlebiger Baustoff bindet Holz das für den Treibhauseffekt verantwortliche CO2 aus der Atmosphäre. Wer sich also für den Bau eines Holzhauses entscheidet, schützt nachhaltig Natur und Klima. Denn auch bei der Weiterverarbeitung des Rohstoffes wird nur relativ wenig fossile Energie benötigt – ein klarer Vorteil der Holzbauweise im Vergleich zur konventionellen Nassbauweise.

Holz sorgt für ein wohngesundes Innenraumklima
Als regulierender Baustoff, der Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann, sorgt Holz dafür, die Luftfeuchtigkeit in Räumen zu „puffern“ und im optimal angenehmen Bereich stabil zu halten. Somit gewährleisten Holzhäuser eine gesunde Atmosphäre zum Wohlfühlen und Durchatmen.

Holz garantiert eine hervorragende Wärmedämmung
„Holz ist ein schlechter Wärmeleiter“, erläutert Hans Weber, „im Sommer bleibt die Hitze draußen und im Winter dringt keine Kälte ins Hausinnere.“ Aus diesem Grund haben Holzhäuser einen klaren Vorteil im Vergleich zu Steinhäusern: Eine Holzkonstruktion kommt mit einer vergleichsweise geringen Wandstärke aus, da die Wärmedämmung in den Wandaufbau eingebracht werden kann. Das ist platzsparend und bietet mehr Wohnfläche. „Bei WeberHaus setzen wir sowohl bei der Wand- als auch bei der Dachkonstruktion auf die ökologische und hervorragend dämmende Gebäudehülle ÖvoNatur mit integrierten Holzfaser-Dämmplatten. So können wir einen Wärmedurchgangswert (U-Wert) von nur 0,15 W/m²K bei einer Wanddicke von 30 Zentimetern gewährleisten.“ Zum Vergleich: Bei einer Ziegelwand ist für einen solchen U-Wert eine Wandstärke von circa 49 Zentimetern nötig. Damit bietet die Holzkonstruktion bei gleicher Haus- und Grundrissgröße von 100 Quadratmetern circa zehn Prozent mehr Wohnfläche.

Holz als Basis für energieeffiziente Häuser
Wer mit Holz baut, baut somit auch sehr energieeffizient. „Die nachhaltige ÖvoNatur-Gebäudehülle wird bei uns im Standard eingesetzt. So gewährleisten wir für alle Weber-Häuser den Dämmungsstandard eines Effizienzhaus 55 der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und legen die Basis für unser PlusEnergie-Konzept. Denn gekoppelt mit einer intelligenten Haustechnik und einer solaren Architektur ist es sogar möglich, dass praktisch jedes WeberHaus mehr Energie gewinnt, als es verbraucht und somit zu einem eigenen kleinen Minikraftwerk werden kann“, berichtet Hans Weber über die weitreichenden Vorteile des energieeffizienten Bauens mit Holz.

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