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Heim+Handwerk 2012 – Die Messe für bleibende Werte

Eine Summe von rund 26 Millionen Euro wurde auf der diesjährigen Heim+Handwerk umgesetzt. 63 Prozent der 123.500 Besucher gaben an, auf der Messe zum Bauen, Einrichten, Wohnen eingekauft zu haben. Vor allem in den Bereichen Inneneinrichtung, energetisches Bauen und Innenausbau wurden Investitionen getätigt. „Die Heim+Handwerk gibt ein starkes Konjunkturstatement. Der derzeit beim Handwerk spürbare positive Trend war auf der Messe deutlich sichtbar und scheint sich fortzusetzen“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Eine Bestätigung liefert hier die Befragung unter den Besuchern. Sie gaben an, dass sie auch in Zukunft mehr konsumieren als sparen wollen. „Gerade die auf der Messe ausstellenden Betriebe aus dem Baubereich und den verbrauchernahen Gewerken profitieren von dem Trend, dass die derzeit sichersten Anlagetipps Investitionen in die Bereiche Bauen, Einrichten, Wohnen darstellen. Sie sind es schließlich, die  bleibende Werte schaffen“, ergänzt Dohr. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die 915 Aussteller bei der Befragung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut. Demnach bewerteten 82,5 Prozent der Firmen die Messe mit „gut bis sehr gut“. Auffallend sind zudem die Zuversicht und der Optimismus bei den Firmen hinsichtlich der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation. 86,4 Prozent bewerten die künftige Entwicklung mit „gut bis sehr gut“. Im Vorjahr lag diese Quote lediglich bei 64,3 Prozent.

Besucher erhielten Anregungen und unabhängige Beratung
Auch in der Gunst der Besucher legte die Heim+Handwerk nochmals zu. Bei der Gesamtbewertung des Messeangebots wurde der Wert von 87,8 Prozent aus dem Vorjahr leicht nach oben geschraubt, auf 91,3 Prozent. „Die Besucher schätzten vor allem die umfassende Beratung, den direkten Vergleich und das Gespräch von Mensch zu Mensch,“ sagt Dohr. „Die Fachleute auf der Messe boten dem Messepublikum maßgeschneiderte Lösungen, die sich ideal auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lassen. So fanden die Besucher beispielsweise reihenweise Produkte und Informationen für einen „gesunden Rücken“ – von ergonomischen Stühlen bis hin zu rückenfreundlichen Küchenarbeitsbereichen von Schreinern. Des Weiteren ist die Heim+Handwerk natürlich auch ein perfekter Platz, um überraschende Ideen und Anregungen für die eigenen vier Wände zu sammeln.“ Gefragt nach den Motiven für den Messebesuch, belegten die Rubriken „Anregungen zu erhalten“ und „unabhängige Beratung zu bekommen“ die vorderen beiden Plätze. Für alle Messeschwerpunkte Bauen, Einrichten, Wohnen gab es entsprechende Informationsanlaufstellen. Diese reichten vom Planwerk der Innenarchitekten über das vom Fachverband Matratzen-Industrie e. V. und seinen Mitgliedern „bespielte“ Forum Wohnen und Wohnfühlen bis hin zum stark frequentierten Energiespartreff. „Spürbar war hier nach Ansicht der  Aussteller und Referenten des Energiespartreffs die Unsicherheit bei den Verbrauchern hinsichtlich der energetischen Förderung durch die Politik“, berichtet Dohr.

Starker Auftritt Südtirols als Gastland
Besonders groß war in diesem Jahr der Auftritt von Südtirol. Die Alpenregion zeigte bei ihrer 35. Teilnahme als Gastland in allen drei Bereichen Bauen, Einrichten, Wohnen ihr Know-How. Handwerk, Design, Architektur oder Musik „made in Südtirol“ prägten die fünf Messetage. Ebenfalls vom Messepublikum gut angenommen wurde das vergrößerte Angebot bei den Küchen. In diesem Jahr präsentierten sich die Küchenhersteller erstmalig in einer eigenen Halle. Dies war möglich geworden, weil auch die FOOD & LIFE, die parallel zur Heim+Handwerk stattfindende Messe für regionale Spezialitäten, 2012 ein Wachstum verzeichnete. Die Besucher und die 207 Aussteller profitierten ebenfalls von einer eigenen (Markt-)halle. Die nächste Heim+Handwerk und FOOD & LIFE finden vom 27. November bis 1. Dezember 2013 statt.

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