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Planen + Bauen + Sanieren

Zukunft des Bauens – Die Bau 2013

Die BAU 2013, das sind rund 25 Fußballfelder State of the Art Technologie der internationalen Bauwirtschaft. Die Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, findet im kommenden Jahr vom 14. bis 19. Januar auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Erwartet werden wieder mehr als 2.000 Aussteller aus über 40 Ländern sowie etwa 240.000 Besucher aus aller Welt. Auf 180.000 Quadratmetern Fläche präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Die BAU führt, weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit rund 50.000 Planern ist sie zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Welche Themen werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten das Planen und Bauen bestimmen? Vier hat die BAU definiert. Als Leitthemen werden sie auf der BAU 2013 den Takt vorgeben. Viele Aussteller werden ihre Präsentationen danach ausrichten und entsprechende Lösungen vorstellen. In den Messeforen werden Architekten, Bauingenieure und Projektentwickler die Leitthemen unter verschiedenen Aspekten erörtern und diskutieren. Und in den Sonderschauen der BAU werden die Themen anhand von Produkt- und Projektbeispielen veranschaulicht.

Nachhaltigkeit
Das Thema ist mittlerweile zu einem Oberbegriff für das zeitgemäße und verantwortungsbewusste Bauen geworden. Produkte und Materialien, die den Kriterien der Nachhaltigkeit entsprechen, wird man bei den Ausstellern der BAU an allen Ecken und Enden finden, darüber hinaus ist nachhaltiges Bauen und Planen das Top-Thema in den Veranstaltungen des Rahmenprogramms.

Generationengerechtes Bauen
Die Idee des generationengerechten Bauens wird in Deutschland und Europa immer wichtiger. Damit gemeint ist, Lebensräume so zu gestalten und auszustatten, dass Raum und Platz für alle da ist, dass sich jeder Mitbewohner rundum wohl und sicher fühlt, ob jung oder alt, groß oder klein. Die BAU 2013 greift das Thema in mehreren Veranstaltungen auf.

Energie 2.0
In Europa werden rund 40 Prozent der Energie durch das Heizen in Gebäuden verbraucht. Deshalb ist Energieeffizienz seit Jahren ein großes Thema. Auf der BAU beschäftigen wir uns in zahlreichen Vorträgen und Sonderschauen mit der Zukunft der Energieversorgung von Gebäuden und ganzen Stadtvierteln und den damit einhergehenden technologischen Innovationen.

Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert
Jeder zweite Mensch lebt heute schon in der Stadt. Im Jahr 2050 sollen bereits 75 Prozent der dann weltweit rund 9,3 Milliarden Menschen in Städten leben. Das bringt große Herausforderungen mit sich hinsichtlich Infrastruktur, Mobilität, Sicherheit und Energieversorgung. Auf der BAU 2013 werden wir uns deshalb damit beschäftigen, wie das Leben in der Stadt künftig aussieht. Produkt- und Systemlösungen für die Stadt der Zukunft. Begleitend zu den Präsentationen der Aussteller werden die vier Leitthemen der BAU 2013 (Nachhaltigkeit – Energie 2.0 – Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert – Generationengerechtes Bauen) in mehreren Sonderschauen thematisiert und veranschaulicht – aus verschiedenen Blickwinkeln und unter unterschiedlichen Aspekten. Die BAU arbeitet dabei mit renommierten Partnern zusammen.

Nachhaltige Bauprodukte – Mehr Transparenz für eine gute Entscheidung.
Wer Gebäude nachhaltig planen oder bauen möchte, braucht die passenden Produkte. Daher fragen immer mehr Architekten, Planer und ausführende Akteure nach transparenten und verlässlichen Informationen, die ihnen den Entscheidungsprozess erleichtern und zum gewünschten Zertifizierungsergebnis führen. In ihrer Sonderschau „Nachhaltige Bauprodukte, mehr Transparenz für eine gute Entscheidung“ gibt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB gemeinsam mit renommierten Partnern aus Bauindustrie und Wissenschaft die entsprechenden Antworten.

Morgenstadt – Intelligentes Bauen für die Stadt der Zukunft
Das Wachstum und der Wandel der Städte wird die gesellschaftliche Entwicklung im 21. Jahrhundert entscheidend beeinflussen, denn der Wettlauf um eine ökologisch nachhaltige Zukunft findet vor allem in den urbanen Zentren statt. Energiewende, Klimaschwankungen, Urbanisierung, steigender Ressourcenverbrauch und demografischer Wandel sind die Herausforderungen, welche die Zukunft des städtischen Lebensraumes prägen werden. Was Roboter, Biogas, Impulsfragmentierung, Wohlfühlglas oder Moose für die Stadt von morgen technologisch beitragen können, präsentiert die Sonderschau der Fraunhofer-Allianz Bau . 30 intelligente Produkt- und Systemlösungen zeigen den Beitrag der Bauforschung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Morgenstadt. Der Weg in die Stadt von Morgen führt über „intelligentes Bauen“.

Generationengerecht Bauen – wirtschaftlich, flexibel, barrierefrei
Wie generationengerechtes Bauen im Objekt aussieht und was dabei zu berücksichtigen ist, zeigt die Sonderschau „Generationengerecht Bauen – wirtschaftlich, flexibel, barrierefrei“, welche die BAU erneut in Kooperation mit der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® realisiert. Diesmal steht der Komfort-Gedanke im Objektbau im Vordergrund. Auf einer Fläche von rund 200 m² werden multifunktional nutzbare Räumlichkeiten mit Hotel-Charakter erstellt sowie mit Produkten ausgestattet, die jung und alt gleichermaßen ansprechen. Die spezielle Bauweise ermöglicht eine international ausgerichtete, multifunktionale und flexible Nutzung der Musterimmobilie.

Universal Design
In Kooperation mit dem ift Rosenheim veranstaltet die BAU die Sonderschau „Universal Design”. Universal Design zeichnet sich als Zukunftsaufgabe für die Baubranche im Allgemeinen und für die Hersteller von Bauelementen im Speziellen ab. Es geht darum, Produkte für eine größtmögliche Gruppe von Menschen einfach handhabbar und bedienbar zu machen. Entwicklungen wie der demographische Wandel machen Universal Design auch in der Bauindustrie zum Thema. Bei der Planung von Häusern, Räumen und Bauteilen spielen die unkomplizierte Bedienung und die flexible Nutzung eine immer wichtigere Rolle.

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