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Eternit: Gebäudehülle mit Faserzement

Massivholz und Faserzement im Dialog: Einfamilienhaus in der Eifel

Auf einem Gartengrundstück nördlich von Mechernich in der Eifel fand Architekt Michael Danke den richtigen Ort für sein zeitgemäßes Wohnhaus im Grünen. Der barrierefreie Flachbau orientiert sich stark an der Topografie, den Himmelsrichtungen und dem vorhandenen Baumbestand. Präzise gesetzte, großflächige Panoramafenster gliedern die klare Gebäudeform und verbinden den loftähnlichen Innenraum mit der Natur. Aufgrund der innovativen Materialwahl, Bauweise und eigenständigen Gestaltung wurde das Haus mit dem Holzbaupreis Nordrhein-Westfalen 2013 ausgezeichnet.

Das Haus lebt von seiner Fassade aus kleinformatigen Faserzementplatten in Spitzschablonendeckung. Als schützende Haut legen sich die hellgrauen Eternit-Platten im Format 40×40 cm um die gesamte Fassade und die Gebäudeecken. Das ebenso traditionelle wie moderne Deckungsbild mit der Spitzschablone von Eternit wirkt grafisch und ausdrucksstark, seine präzise Verarbeitung übernahm ein regionales Handwerksunternehmen. Der Werkstoff Faserzement garantiert beständigen Witterungsschutz bei einer Lebensdauer von über 50 Jahren. Innovativ und ökologisch ist auch die Bauweise aus reinem Massivholz. Den Verzicht auf Leim ermöglichen die unterschiedlichen Ausdehnungseigenschaften der Hölzer – Weißtanne aus dem Schwarzwald, verdübelt mit Buchenstiften. Holz und Faserzement bilden auch beim Thema Ökologie eine schlüssige Einheit: Die kleinformatigen Schindeln sind ganz groß, dank geringem Energieverbrauch in der Herstellung und günstiger Ökobilanz.

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