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Neuheiten

Esders definiert zur IFAT die Grenzen der Wasserleckortung neu

· Korrelationssystem Eureka3 zur Wasserleckortung
· mit Funk-Bodenmikrofonen und Hydrofonen erweiterbar
· Hunter H2 ortet kleinste Leckstellen mittels Spürgas

Der Leckortung bei erdverlegten Wasserleitungen sind enge technische Grenzen gesetzt. Die Esders GmbH präsentiert auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft IFAT zwei neue Systeme, mit denen die bisherigen Grenzen stark erweitert werden. Das neue Korrelationssystem Eureka3 erreicht in Verbindung mit Hydrofonen die mehrfache Reichweite gegenüber Kontaktschall-Mikrofonen. Das Spürgerät Hunter H2 ortet kleinste Leckstellen, bei denen elektro-akustische Lecksuche oder Korrelation an ihre Grenzen stoßen, mittels Spürgas. Esders stellt in München vom 5. bis 9. Mai in Halle A5 an Stand 137 aus.

„Wir wollen die IFAT nutzen, um unser Wachstum auf dem Gebiet der Wasserleckortung weiter voranzutreiben“, sagt Geschäftsführer Bernd Esders. Der Wasserbereich ist neben der Gasmess- und Druckprüftechnik die dritte Säule des emsländischen Familienunternehmens. Hierzu soll auch das Korrelationssystem Eureka3, die Weiterentwicklung der bewährten Eureka2R-Serie, beitragen. Das System besteht aus zwei Funksendern, der PC Software Enigma, einem Kopfhörer und der zentralen Bedieneinheit Touch ME mit Touchscreen sowie internen Mikrofonen. „Das ist sozusagen ein Tablet-PC im Offroad-Gewand“, verdeutlicht Bernd Esders. Denn der Touch ME ist mit robustem Kantenschutz, sich automatisch anpassender Hintergrundbeleuchtung und einem Touchscreen, der sich sogar mit Handschuhen bedienen lässt, optimal für den rauen Außeneinsatz gewappnet. Ein stabiler Transportkoffer mit eingebautem Ladegerät, ein Netzteil sowie ein Fahrzeugladekabel runden das System ab.

Das Beste aus dem Leckgeräusch herausholen
Ein stromsparender Dual-Core-Prozessor beschleunigt die rechenaufwendige Frequenzanalyse, Filterung und Korrelation der Leckgeräusche, sodass die 16-bit Berechnung praktisch verzögerungsfrei dargestellt wird. „Mit der einfach zu bedienenden Analyse holen Sie das Beste aus den Geräuschen heraus“, sagt Bernd Esders. Eureka3 ist um externe Mikrofone und insbesondere Hydrofone erweiterbar: Indem die empfindlichen Sensoren in die unter Betriebsdruck stehende Wassersäule eingebaut werden, erreicht der Schall diese mit maximaler Intensität. Das verlängert die Ortungsreichweite bei PVC- und PE-Leitungen enorm, beziehungsweise macht kleinere Leckagen mit niedriger Geräuschentwicklung erst messbar. Zudem wird auf der IFAT als Messeneuheit erstmals die Ergänzung des Eureka3 mit einem Funk-Bodenmikrofon vorgestellt. Bei kleinsten Leckstellen kommt der neue Esders Hunter H2 zum Einsatz. In die entleerte Leitung wird ein aus 95 Vol.% Stickstoff und 5 Vol.% Wasserstoff bestehendes Spürgas eingebracht. Wasserstoff hat als kleinstes und leichtestes Element die Eigenschaft, durch jede noch so kleine Fehlstelle auszutreten, es durchdringt auch poröse Baustoffe wie Estrich oder Beton. So kann das nach oben wandernde Gas oberhalb der Leckstelle durch die Sonde des Hunter H2 geortet werden. Über die Konzentrationsanzeige ist leicht feststellbar, wo sich die stärkste Wasserstoffanreicherung befindet.

Auf der IFAT vom 5. bis 9. Mai in München ist die Esders GmbH in Halle A5 an Stand 137 vertreten. Gespräche können vor Beginn der Messe unter (05961) 95650 vereinbart werden. Am 6. Mai findet am Esders-Stand ab 18 Uhr eine Abendveranstaltung mit emsländischer Gastfreundlichkeit und Getränken aus der Korn- und Hansestadt Haselünne statt. Weitere Informationen unter: www.esders.de

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