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Neue Dusche reduziert Wasser- und Energieverbrauch

Heizung- und Warmwasserbereitung machen den Löwenanteil am Energieverbrauch in privaten Haushalten aus: Rund 90 Prozent des gesamten Haus-Energiebedarfs entfallen darauf. Während der Verbrauch beim Heizen durch vielfältige Modernisierungsmaßnahmen seit Jahren zurückgeht, wächst der Energiebedarf für warmes Wasser.  Ein Grund dafür ist das tägliche Duschen, welches heutzutage bei vielen Menschen zur selbstverständlichen Körperpflege gehört. Der Energieverbrauch beim Duschen liegt bei den meisten Privathaushalten an zweiter Stelle nach dem Heizen.  Und im Durchschnitt wird mehr als ein Drittel des gesamten Wasserverbrauchs im Haushalt für Duschen, Baden und Körperpflege benötigt. Insgesamt und 130 Liter Trinkwasser verbraucht der Deutsche im Schnitt am Tag. Durch einen bewussten Umgang mit der wertvollen Ressource kann jeder einfach Wasser und Geld einsparen. Und nicht nur das: In den Kohlekraftwerken werden zur Stromerzeugung Kohle und Gas verbrannt und somit Treibhausgase in die Luft abgegeben. So entstehen vor allem bei der elektrischen Warmwasseraufbereitung große Mengen CO2, die in die Atmosphäre gelangen. Durch die Reduzierung des Warmwasserverbrauchs kann man CO2 sparen und so seine persönliche Klimabilanz erheblich verbessern.

Sparduschkopf spart dreifach

Die einfachste Methode ist der Austausch des alten Duschkopfes gegen einen neuen Sparduschkopf. In einer Dusche mit einem herkömmlichen Duschkopf werden ca. 15 bis 20 Liter Wasser pro Minute verbraucht. Durch den Einbau eines sparsamen Duschkopfes mit moderner Wasser sparender Technik kann man den Wasserverbrauch erheblich senken. Die sparsamsten Duschköpfe verbrauchen ca. sechs Liter pro Minute und sparen somit zwei Drittel des Wassers. So schlägt man drei Fliegen mit einer Klappe: Man spart Wasser, spart die Energie für die Erwärmung des nicht verbrauchten Wassers und zuletzt spart man auch noch an den Kosten für das Abwasser. Einfach und schnell können so bis zu 130 € pro Jahr und Person nur beim Duschen eingespart werden. Bei einem Hausbau oder bei der Planung einer neuen Heizungsanlage sollte man von Anfang an die Verwendung einer Spardusche einkalkulieren: Der Warmwasserspeicher kann dann entsprechend kleiner gewählt werden und eventuell kommt auch eine kleinere Warmwasserpumpe in Frage.

Es gibt verschiedene Techniken, wie Sparduschköpfe funktionieren. Grundsätzlich wird entweder der Durchfluss der Dusche reduziert oder es wird das Wasser so aufbereitet, dass es sich trotz geringeren Volumens wie ein voller Duschstrahl anfühlt. Ob integrierte Durchflussbegrenzer, spezielle Düsen oder angesaugte Luft, die sich im Duschkopf mit Wasser vermischt – bei allen Methoden muss man nicht auf den gewohnten Komfort beim Duschen verzichten. Auch eine sogenannte Rainfall-Dusche kann, wenn sie über eine derartige Luft-/Wasserverwirbelung verfügt den gewünschten Regenfalleffekt bieten, ohne große Wassermengen durchzuleiten. Ein guter Nebeneffekt ist, dass die Ablaufleistung des Duschen-Siphons nicht überstrapaziert wird, was vor allem bei den modernen bodengleichen Duschelementen wichtig ist.

Weitere Infos gibt es unter: www.skonto.net

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