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Holz – ein nachhaltiger Rohstoff

Holz gehört zu den ältesten Rohstoffen der Menschheit. Bereits in der Altsteinzeit wurde es als Brennmaterial, zur Herstellung von Werkzeugen und Waffen (Speere, Pfeil und bogen) sowie als Baumaterial genutzt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Neben Stahl und Beton ist Holz auch heute noch in der Bauindustrie unverzichtbar.

Warum ist Holz als Baustoff so beliebt?
Das liegt daran, dass es hervorragende physikalische Eigenschaften besitzt, die es ideal als Baumaterial geeignet machen. Es vereint zum Beispiel große mechanische Festigkeit mit geringem Gewicht, dämmt Schall und Wärme gut und ist in der Lage, Feuchtigkeit zu absorbieren und wieder abzugeben. Damit sorgt Holz für ein gesundes Raumklima. Es ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl innen als auch außen eingesetzt werden. Sogar vollständig aus Holz gebaute Häuser sind noch immer populär.

Nachhaltiges Bauen mit Holz
Die guten physikalischen Eigenschaften von Holz sind nur einige Gründe, warum es selbst nach Jahrtausenden immer noch so beliebt ist. in der jüngsten Zeit spielen immer mehr ökologische Aspekte für die Verwendung von Holz als Baumaterial eine Rolle. Gegenüber Beton und Stahl zeichnet Holz der große Vorteil aus, dass es ein nachwachsender Rohstoff ist, mit dem nachhaltig gebaut werden kann. Der Anbieter Polar Life Haus zeigt auf seiner Webseite über Blockbohlenhäuser (Werbelink) die verschiedenen ökologischen und nachhaltigen Vorteile des Holzbaus in einer Grafik auf.

In den meisten europäischen Ländern wird die Forstwirtschaft schon seit langem auf einer nachhaltigen Basis betrieben. Das bedeutet zweierlei. Erstens wird jährlich nur so viel Holz geschlagen, wie jährlich wieder nachwachsen kann und zweitens werden gerodete Flächen wieder aufgeforstet. Das einzige Problem bei diesem Prozess besteht darin, dass man in der Forstwirtschaft mit Zeiträumen von Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten rechnet, was die Menschen in der schnelllebigen Gegenwart nicht mehr gewöhnt sind. In Deutschland und dem Rest Europas gibt es Wälder, die schon seit Jahrhunderten genutzt werden, um Bau- und Brennmaterial zu liefern.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Nürnberger Reichswald (Werbelink) rings um die ehemalige Freie Reichsstadt. Schon im Mittelalter wurde mit Holz aus diesem Wald geheizt und prächtige Bauten errichtet und auch in Zukunft wird das voraussichtlich so bleiben.

Andere positive ökologische Eigenschaften von Holz
Im Gegensatz zu Rohstoffen wie Erdöl oder Erdgas ist Holz ein einheimischer Rohstoff und braucht nicht importiert zu werden. Seine Verwendung macht die europäische Wirtschaft unabhängiger von Importen. Als einheimischer Rohstoff benötigt es zudem nur kurze Transportwege. Das spart nicht nur Geld, sondern entlastet auch die Umwelt, da jeder Transport Energie verschlingt, die negative Folgen für die Umwelt hat. Zudem ist der Handel und auch der illegale Abschlag durch die EU-Holzhandelsverordnung von 2013 (Werbelink) geregelt.

Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der nicht wie Beton oder Stahl in einem aufwendigen Prozess erzeugt bzw. produziert werden muss. Im Vergleich dazu erfordert die Verarbeitung von Holz nur geringen Energieeinsatz. Als natürlicher Rohstoff ist Holz biologisch abbaubar und klimaneutral. Bei seiner Verbrennung oder Zersetzung wird nur so viel Kohlendioxid frei, wie zuvor eingebunden wurde.

Viele Gründe sprechen dafür, dass Holz auch in Zukunft als Baumaterial und als Rohstoff populär bleiben wird. Sicher werden sogar noch neue Anwendungsgebiete geschaffen werden.

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