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Gegensätze ziehen sich an

Innovative Betondecken veredeln Holzhäuser – Holz und Beton werden beim Bau oft als Gegensätze gesehen. Dabei sind Bauteile aus Beton wie etwa Geschossdecken die ideale Ergänzung für Holzhäuser. Im Gegensatz zu Holzbalkendecken können speziell entwickelte leichte Betongeschossdecken Einzellasten besser aufnehmen und größere Spannweiten überbrücken. Diese Systemdecken sind in zahlreichen Ausstattungsvarianten und Detaillösungen verfügbar, beispielsweise als Raumklimadecke mit integrierter Flächenheizung und -kühlung oder vorbereitet für den Anschluss einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Auch im Brand- und Schallschutz zeichnen sie sich aus. Immer mehr Architekten setzen daher auf die ungewöhnliche Paarung von Holzhaus und Betondecke.

Die Betondecken der Schlüsselfelder Ideenschmiede Dennert haben sich schon in vielen Gebäuden bewährt, egal ob Privathaus oder Gewerbebau, und wurden bereits als Bauinnovation des Jahres ausgezeichnet. Speziell für den Holzhausbau wurde nun eine neue Systemvariante entwickelt. Die kraftschlüssige Verbindung mit dem Holzhaus wird mit Lösungen realisiert, die sich bereits in der Baupraxis als effektiv erwiesen haben. Jedes Element der Systemdecke wird als Einzelstück exakt nach Plan gefertigt und als komplett trockenes Bauteil montagefertig auf die Baustelle angeliefert. Besondere Zeitersparnis bringt bei der Montage der bereits werkseitig in die Deckenplatten integrierte Ringanker. Die Deckenelemente können dank eines einzigartigen, patentierten Verschluss-Systems sehr schnell montiert werden und sind sofort belastbar und begehbar.

Die Montage durch ein eingespieltes Werksteam für etwa 100 Quadratmeter dauert nur etwa drei Stunden. Falls Besonderheiten wie integrierte Stürze, Rundungen, Durchbrüche für Versorgungsleistungen, passgenaue Auflagen für Treppen u.a. gewünscht sind, werden diese bereits im Werk in die Deckenplatten integriert. Die in die Decke integrierten Hohlräume sorgen für die besondere Leichtigkeit und Holzbau-Kompatibilität der Geschossdecken. Sie können außerdem bei Bedarf optimal als Versorgungs- und Kabelkanäle verwendet werden, ohne die Statik der Decke zu beeinträchtigen. Auch individuelle Aussparungen, beispielsweise für Beleuchtung oder Lautsprecher, werden auf Wunsch realisiert.

Zum Schluss wird die Deckenuntersicht bauseits mit Vlies und Fugenspachtel abgeschlossen. Selbst ohne aufwändige Verkleidung ist so ein Brandschutz von F30, F60 und F90 möglich. Wahlweise ist der Brandschutz bereits in die Deckenplatte integriert. Eine teure und aufwändige Deckenverkleidung oder ein Putz werden so unnötig. Im Bereich von Luft- und Trittschalldämmung sind die vom IBMB Prüfinstitut Braunschweig gemessenen Werte deutlich besser als bei herkömmlichen Betondecken. Im Vergleich mit Holzdecken schneidet die innovative Betondecke natürlich bei diesen Werten noch weit besser ab.
Auch die unübertreffliche Raumklimafunktion ist ein Highlight. Die Heizregister dafür werden auf Wunsch bereits im Werk raumseitig in den Deckenspiegel der Fertigdecke eingegossen und auf der Baustelle mit dem Heizkreislauf verbunden. „Der Wärmestrahlungsanteil ist bei der Dennert DX-Therm im Vergleich zu anderen Flächenheizsystemen laut RWTH Aachen am höchsten. Die Staubverwirbelung gleich Null“, erläutert Christof Wirth vom Deckenspezialisten Dennert. Nach dem Vorbild von Sonnenstrahlen gelangt die wohlige Wärme in Form von Wärmestrahlungswellen gleichmäßig und wohngesund in jeden Winkel des Raumes. Im Sommer wird kühles Wasser durch die Rohrleitungen geführt, wodurch der Raum angenehm und ohne Zugluft gekühlt wird. Das komplette Infopaket Deckensystem „Holz trifft Beton“ gibt es unter www.beton-trifft-holz.de (Werbelink).

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