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Planen + Bauen + Sanieren

Nachhaltiges Bauen im Trend

Schadstoffe reduzieren, Luftqualität verbessern – an diesem Ziel sind alle dran. Auch Immobilienbesitzer können ihren Beitrag leisten, die Belastungen zu verringern. Etwa mit einer nachhaltigen Modernisierung.

Für Deutschland war das vergangene Jahr eine Phase mit der niedrigsten Feinstaubbelastung seit dem Beginn dieses Jahrtausends. Und dennoch: Die von der WHO (World Health Organisation) empfohlenen Werte für Ozon und Feinstaub wurden deutlich überschritten. Aktuelle Auswertungen des Umweltministeriums zeigen: In fast allen deutschen Großstädten lagen die Messungen für Stickoxide, die ebenfalls zur Feinstaubbelastung beitragen, zum Teil stark über dem zugelassenen Grenzwert.

Moos und Flechten verstoffwechseln Feinstaub
Zwar liegt die Hauptursache der schlechten Luftqualität im Straßenverkehr, doch auch Hausbesitzer können zur Reduzierung der Belastungen beitragen, etwa durch “grünes Bauen”. Begrünte Dächer und bewachsene Fassaden liegen derzeit im Trend – und leisten gleichzeitig etwas für die Umwelt. So kann ein Bewuchs aus Moos und Flechten einen großen Teil des Feinstaubs verstoffwechseln.

Laut einer Forsa-Umfrage würde die Mehrheit der Deutschen energieeffizient und nachhaltig bauen – also ressourcenschonend, kosteneffizient und gesundheitsfördernd. Dabei haben sie in erster Linie die Kosten im Blick: 94 Prozent der Befragten versprechen sich davon langfristig niedrige Kosten für Energie und Instandhaltung. Die geringeren Betriebskosten sind allerdings nur ein Vorteil eines nachhaltig gebauten Heims. Eigentümer steigern damit auch den Wert ihrer Immobilie und werden mit besseren Standards den steigenden klimapolitischen Anforderungen gerecht.

Bestehende Objekte können mit Modernisierungsmaßnahmen dem aktuellen Standard angepasst werden, etwa durch Wärmedämmungen oder ein modernes Heizungssystem. “Wer sich über den energetischen Zustand und Verbrauch seiner Immobilie informieren möchte, dem hilft ein Blick in den Energieausweis”, rät Sabine Schmitt von der LBS. “In einem bedarfsorientierten Ausweis finden Hausbesitzer zudem eine kurzgefasste Empfehlung zur energiesparenden Modernisierung beziehungsweise Sanierung ihrer
Immobilie.”

ots

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