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Raumdesign

Antike Möbel: Oldschool ist cool

Bis vor Kurzem wurden gebrauchte oder gebraucht aussehende Dinge nur gekauft, wenn  es gar nicht anders ging. Das hat sich entscheidend geändert: Vintage macht Gebrauchtes nicht nur salonfähig, sondern zum angesagten Stil.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich das “back to the roots”-Lebensgefühl bei der Einrichtung. Echt antike Möbel erleben derzeit ein großes Comeback. Von wegen altbacken – oldschool ist cool.

Alt oder auf alt gemacht: genau  hinschauen
Beim Möbelkauf sollte man bei künstlichen Vintage-Stücken vorsichtig sein, denn ihnen wurde meist industriell ein Anstrich von Geschichte verliehen. Der Preis steht oft in keinem Verhältnis zur Qualität. Wer Wert auf hochwertige Unikate legt, wird bei Antiquitäten fündig. Diese sind original Vintage und entgegen aller Vorurteile nicht unbedingt teurer als die auf alt gemachten Möbel. “Der Wunsch  nach wertigen und authentischen Materialien zieht sich quer durch alle Altersgruppen”, weiß Antikspezialist Georg  Britsch aus Bad Schussenried. Echt antike Möbel überzeugen unter anderem durch ihre klaren  Linien, durch ihre Funktionalität und Unverwüstlichkeit. “Sie verfügen sie über maximale Flexibilität, denn sie lassen sich mit jeder Stilrichtung kombinieren. Zudem ist das Mobiliar aus hochwertigen Hölzern  gefertigt und hebt sich von der Massenware ab”, so Britsch.

Antik ist auch draußen schick
Auch im Outdoor-Bereich ist antikes Mobiliar gefragt: “Antik ist auch draußen schick. Gartenbänke, -stühle und Tische sind geschmiedet und genietet worden und nicht geschweißt – deshalb findet man an den Stücken meist auch keine Spuren  von Rost”, weiß Britsch. Draußen ist schließlich Robustheit gefragt – und die beweisen diese Möbel seit vielen Jahrzehnten oder  sogar Jahrhunderten.

ots

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